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Brooks/ Caceres, The Extinction Parade ##1-2


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Max Brooks Extinction Parade

Max Brooks Extinction Parade

Auf jeden Fall erstmal eine gute Ausgangsfrage. Wenn die Welt von der Zombieapokalypse heimgesucht wird, was machen dann eigentlich die anderen Viecher, die es da noch so gibt? Im Gegensatz zu anderen Zombiegeschichten – egal ob im Comic, Film, Roman, Serie – steht in Max Brooks Extinction Parade nicht eine kleine Gruppe von Menschen im Mittelpunkt der Handlung, sondern Vampire. Ich kann mich nicht erinnern, dass Vampire und Zombies schon mal irgendwo aufeinander getroffen sind. Allein schon deshalb macht diese Serie neugierig.

Max Brooks ja sowas wie der Superstar unter den Zombieautoren. Sein Zombie Survival Guide* ist ein zeitloser Klassiker, das etwas schwächere Operation Zombie*, bzw. World War Z wurde jüngst mit Brad Pitt in der Hauptrolle verfilmt. Und jetzt läuft mit Extinction Parade eine Comicserie, in der Brooks dem Genre mal wieder ein paar neue Facetten verpasst. Der Comic basiert auf der gleichnamigen Kurzgeschichte, die Brooks vor zwei Jahren veröffentlicht hat. Ob die Serie mit dem Ende der Geschichte abgeschlossen oder darüber hinaus weitergeführt wird, weiß ich nicht. Vermutlich entscheiden darüber wie so oft die Verkaufszahlen.

Ich muss gestehen, die ersten zwei Hefte die mir hier vorliegen waren eher ein Verlegenheitskauf. Beim Stöbern im Comicshop hat mich schlicht tolle Flipcover der Erstausgabe angesprochen. Nach einem Blick ins Heft war ich zumindest soweit überzeugt, dass ich die ersten beiden Ausgaben kurzerhand gekauft habe. Das ist nun schon wieder ein paar Wochen her, seit damals lagen die Hefte auf dem Nachttisch und sind ehrlich gesagt etwas in Vergessenheit geraten. Bis ich jetzt in der Videothek über die World War Z-Bluray* gestolpert bin (Die ich mir im Übrigen immer noch nicht ansehen konnte, weil permanent alle Exemplare verliehen sind. Vielleicht erspart mir das aber auch einfach eine Enttäuschung…).

In dieser Woche habe ich dann die beiden Hefte also wieder rausgekramt und zum Lesen bereit gelegt. Die eher negative Rezi von Tofunerdpunk hat mich dann doch nochmal etwas skeptisch gemacht und die Lektüre etwas verschoben. Heute war es dann allerdings doch so weit und ich habe die ersten beiden Hefte gelesen. Und was soll ich sagen? Mir gefällts.

Die Geschichte spielt in Südostasien, wo mal wieder ein Zombievirus grassiert und die Menschen in Subdead verwandelt. Man kennt das, passiert in der Gegend anscheinend öfter und deshalb lässt sich auch niemand so wirklich aus der Ruhe bringen. Als sich die Seuche allerdings auf den Rest der Welt ausdehnt, beginnen auch im Zentrum der Handlung stehenden Vampire nachzudenken. Während zunächst noch der Gedanke, nach Nordamerika überzusiedeln eine Überlegung wert war, ist die Idee gegessen als auch dieser Kontinent von Untoten überrannt wird. Der Umstand allerdings, dass die Subdead offenbar keinerlei Interesse an leckerem Vampirfleisch haben lässt die Blutsauger dann doch innehalten. Vielleicht hat ja jetzt ihre Stunde geschlagen?

Wie gesagt basiert die Geschichte auf Max Brooks Kurzgeschichte The Extincion Parade. Tatsächlich basiert sie nicht nur darauf, sondern ist vielmehr eine illustrierte Fassung dergleichen. Das geht soweit, dass die vielen inneren Monologe der Protagonistin, bzw. der Ich-Erzählerin aus der Geschichte zum großen Teil wortwörtlich übernommen werden. Daraus resultiert, dass der Comic recht dialogarm ist und ein eher gemächliches Tempo an den Tag legt. Seinen Reiz zieht er vor allem aus dem atemberaubenden Artwort von Raulo Caceres, der hier einige Kreativität in die Darstellung des Zombiefestmahls legt. Insbesondere die vielen detailreichen Splashpages begeistern mich regelrecht. Alles in allem reicht mir das, um der Reihe auch weiterhin zu folgen. Auch wenn die Spannung natürlich raus ist, wenn man schon die Kurzgeschichte kennt. Dennoch ein netter Ansatz und vielleicht nimmt die Geschichte ja auch noch eine unerwartete Wendung.

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