Justice League: Mortal – Script des verhinderten Blockbusters geleaked


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Fanmade-Poster des ersehnten Justice League-Films

Fanmade-Poster des ersehnten Justice League-Films

Ein beliebtes Spiel im Comic sind seit jeher Storys unter Prämisse „Was wäre wenn…?“. Verändern wir einen kleinen Teil der bekannten Geschichte und schauen uns an, was passiert. Großartig war in diesem Zusammenhang zum Beispiel die Geschichte Superman: Red Son, in der die Kapsel mit dem jungen Kal-El nicht in Kansas sondern in der Sowjetunion landete. Wirklich nett waren auch die Gedankenspiele, nach denen Stan Lee nicht die Figuren des Marvel-Universums entwickelt hat, sondern jene von DC. Insbesondere Kinofans haben sich sicher schon das ein oder andere mal gefragt, was eigentlich daraus geworden wäre wenn DC schon früh die Zeichen der Zeit erkannt hätte und ein eigenes Cinematic Universe entwickelt hätte. Wie das hätte aussehen können, darauf gibt nun das Script eines verhinderten Blockbuster Aufschluss, dass DC 2007 schreiben ließ. Justice League: Mortal wurde aber leider nie gedreht.

Die größten Helden der Welt

Eines kann ich an dieser Stelle vorwegnehmen: Das Script ist wirklich gut. Justice League: Mortal erzählt die Origin des größten Superheldenteams aller Zeiten auf eine frische Art, die ohne langwierige Erklärungen auskommt und den Zuschauer damit direkt ins Geschehen reißt. Dabei ist schon die erste Szene beklemmend. Auf einem Friedhof versammeln sich die Helden um Superman, Batman und Wonder Woman um den Tod eines Freundes zu beklagen. Wer jedoch in dem Sarg in ihrer Mitte liegt, bleibt zunächst im Dunkeln. Stattdessen gibt es eine Rückblende. Die Ereignisse, die zur Trauerfeier führen beginnen zwei Tage zuvor.

Das interessante an Justice League: Mortal ist die Grundprämisse einer Welt, in der es zwar bereits Superhelden gibt, diese aber weitgehend als Einzelkämpfer unterwegs sind. Sicher kannten sich die Helden untereinander und vermutlich gab es auch vereinzelt Team-ups, die Bedrohungslage war aber offensichtlich nie so groß, dass die Helden sich veranlasst sahen, die Gerechtigkeitsliga zu gründen. Eine Außenseiterposition nimmt in dieser Situation Batman ein, jener Held also der völlig ohne besondere Kräfte für das gute kämpft. Batman installiert ein gewaltiges Überwachungssystem um die Taten der Superwesen zu beobachten, denen er misstraut. Die Gefahr, dass diese durchdrehen und zu einer Gefahr für die Erde werden könnten, hält er für allgegenwärtig.

Als der Kampf für das Gute schließlich ein Opfer fordert und der junge Wally West (the Flash) den anderen Helden den Vorschlag zur Gründung der Justice League unterbreitet, kann sich natürlich auch der dunkle Ritter diesem Ruf nicht entziehen, auch wenn sein Grundmisstrauen sicher bestehen bleibt.

Justice League als Opfer des Autorenstreiks

Das Script wurde 2007 von Keiran und Michelle Mulroney verfasst, mit George Miller (Mad Max) wurde bereits ein toller Regisseur für das Projekt gefunden. DC/Warner hatte gerade den Flop von Superman Returns verdaut und mit Batman Begins einen Megaerfolg gefeiert als der Plan für ein eigenes Filmuniversum aufkam. Der geplante Justice League-Film sollte alle anderen Superheldenfilme in den Schaten stellen und DC auf lange Sicht die Vorherrschaft auf der großen Leinwand sichern. Dann begann jedoch der große Streik der Drehbuchautoren dem damals vor allem TV-Serien zum Opfer gefallen sind. Weitere Arbeiten an dem Script wurden nicht vorgenommen, die Dreharbeiten verschoben sich immer weiter bis Warner den Film schließlich auf Eis legte. 2008 kamen dann die Verantwortlichen mit einer neuen Idee um die Ecke: Analog zu Marvel wolle man nun zunächst Einzelfilme machen, die dann schließlich zum großen Ensemble-Film führen. Angekündigt wurde ein Superman-Reboot (siehe Man of Steel), ein Batman-Reboot im Anschluß an die Nolan-Trilogie und zwei weitere Filme, von denen dann Green Lantern tatsächlich verwirklicht wurde.

Inzwischen kündigten DC und Warner einen Film zu the Flash an. Darüber hinaus wird Batman im Sequel zu Man of Steel auftauchen und irgendwo am Horizont erscheint auch schon die Aussicht auf einen neuen Justice League-Film als realistisch. Die Frage, was wäre wenn 2007 alles gut gegangen wäre, bleibt trotzdem im Raum stehen. Das geheime Script lässt vermuten, dass uns ein richtig guter Film entgangen ist.